Aus dem Leben eines Taugenichts, Teil 6: Boris live in Bullerbülitz

Ach wie schön ist Bullerbülitz ! Ein altes Gehöft, umgeben von einem grossen Garten, bespielt von ausserordentlich guten Kunsthandwerkern und Künstlern ( https://www.kulturelle-landpartie.de/orte/buelitz-31-13.html ). Zum Beispiel Markus Renken (http://www.marcusrenken.de/categories/ambrotypie), ein Photograph, der die Kunst der Nassplattenphotographie bewahrt hat und das Leben will es so, dass sein Partner Daniel Fortmann letztes Jahr von mir ein Portrait gemacht hat, dass nun das Cover von unserem neuen Album wird. Die Beiden haben nun in Hamburg ein Atelier eröffnet (http://collodionistas.com/about.html), wo man sich im Stil des 19. Jahrhunderts ablichten lassen kann. Nach dem Konzert in Meuchelfitz lege ich dort mit einer guten Flasche Syrah aus dem Bülitzer Hofladen einen Ferientag ein und erhole mich in einem Schatten-Licht-Theater, eine Uraufführung von mächtigen Laubbaumkronen, die vom Wind geschüttelt und das Licht durch ihre Blätter sieben.
Am Dienstag gebe ich den Besuchern von Bülitz einen Soundtrack, es gibt lächelnde Ohren und ich lerne noch mehr Aussteller und Künstler kennen, Jonas von der Klausthaler Puppenbühne (http://www.klausthalerpuppenbuehne.de/), der keinen an der Waffel hat, sondern gute Waffeln an den Mann bringt, die charmante Sascha, die selbstgemachten Ingwer-Minze-Zitronen-Sirup in leckere Limonaden verwandelt, Tukki, in die ich mich fast verknallt hätte, weil sie ein wunderschönes Lachen hat und einen feinen Sinn für schöne Dinge. Aber nein, der Taugenichts muss weiter fahren, weil die Liebe ist nicht fassbar für ihn, noch nicht...